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Das regionale historische Museum in der bulgarischen Stadt Sliven – ein Stück der Geschichte Balkans

Das regionale historische Museum in Sliven, Bulgarien zählt zu den ältesten Institutionen der Stadt. Es ist 1913 als Kulturhausmuseum zum Kulturhaus „Zora“ gegründet. Das Gebäude, in dem es sich befindet, ist sehr schön und liegt im Stadtzentrum. Jeder Besucher von Südost Bulgariens wird einen Fehler machen, falls er den Ort nicht besichtigt, der eine jahrhundertealte Geschichte in sich selbst gesammelt hat.

 

Im Rahmen des Museums sind auch Objekte wie das Haus-Museum von Hadzhi Dimitar, das archäologische Objekt Hisarlaka, die Festung Tuida, die Museumsammlung Dobri Chintulov, das Haus-Museum der Slivener Lebensweise eingeschlossen.

Die Museumexponate sind sammlungsweise geordnet. In den Sälen in der ersten Etage sind Marmor- und Bronzenplastik aus der römischen Zeit, Gegenstände und Schmücke aus Knochen von der Antik bis zum Mittelalter dargestellt. Ein der bedeutendsten archäologischen Denkmäler ist die Inschrift auf einem Postament zu Ehren des Gottes Zeus.

Nach den Verziehrungen auf den Gefäßen wird für die Modenschaffung und Modentendenzen bei ihren Ausarbeitung in der angegebenen Epoche geschlossen. Das Museum verfügt über eine Reihe historischer Funds von der Bronzenepoche wie Gussformen für Bronzenäxte, Bronzendolche, silberne und goldene Haarschmücke. In der Ausstellung sind auch eine Reihe von Gefäßen sowohl aus der frühen, als auch aus der späteren Bronzenepoche zu sehen, ein Teil davon sind die sogenannten Askose, Litiumgefäβe, Schwarz- und Rotfugurenkeramik. Ein der interessantesten Exponate ist ein Modell eines Fahrrads aus der Bronzenepoche. Es war vor allem zur Beförderung von groβer Zahl von Waren benutzt.

Aus der römischen Epoche verfügt das Slivener Museum über eine Sammlung von Schmücken, die goldene Ohrringe, Ringe, Armbänder einschlieβen, die die Juweliermeisterschaft und den Geschmack unserer Vorfahren von dem 3. Jahrtausend v.Chr. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts zeigen.

Im Saal sind auch ein Rhython, Vasen dargestellt, sogar auch eine Bronzenlampe, die auf dem Leuchter von dem Kandelaber gestellt wurde und die Wohnung in der römischen Epoche beleuchtet hatte. Die Glasgefäße hatten unterschiedliche Funktionen wie Balsamarien, die für duftenden Ölen benutzt worden waren, sowie die Lakrimarien, die die Tränen gesammelt hatten. Zu dieser Zeit gab es professionelle Trauernde und wenn jemand gestorben war, fingen sie an zu weinen. Die Gefäße mit den gesammelten Tränen, wurden in das Grab gelegt. Es wird angenommen, dass je mehr Lakrimarien in einem Grab gibt, desto mehr wurde der Mann geliebt und verehrt.

Im Museum sind die Funds aus dem sogenannten „Tal der Könige“ zu sehen, die im Sommer 2007 von der archäologischen Expedition des berühmten Dr. Georgi Kitov (1943 – 2008) erfunden sind. Dargestellt sind luxuriöse Keramikgefäβe, Grabbeigaben, Dekorationen für Pferdegeschirre, Amphoren, etc.. Höchsten künstlerischen Wert tragen die zwei silbernen Rhytons.

In Slivener Museum sind die zweite in Thrazien gefundene goldene Maske, zwei goldene Fialen zum Weintrinken und ein goldener Siegelring dargestellt. Das Interesse erweckt der in Thrazien unbekannte goldene Rhyton mit einem Pferdekopf und einem Hahnkörper und mit einem silbernen Helm, der der einzige bei uns aus diesem Metall ist.

Hier ist der Link zur App, um alle Geheimnisse der Region Sliven zu entdecken

 

 

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